mobile Kassen im Biergarten
Ein besonderer Typ der Gartenwirtschaft ist der Biergarten. Im klassischen Sinne kommt diese Einrichtung ursprünglich aus Bayern. Häufig wird der Begriff aber auch generell für Gastronomie-Einrichtungen im Freien verwendet. Dass hier eine Registrierkasse nur bedingt einsatzfähig ist, dürfte einleuchten. Netzwerkfähige Registrierkassen können nahe dem Außentresen nah am Haus installiert werden. Hier können Gäste dann die Getränke sofort bezahlen, die sie selbst an der Theke geholt haben. Wenn Servicekräfte im Biergarten bedienen, ist natürlich der Einsatz mobiler Kassen sehr sinnvoll. Denn statt jede Bestellung zur Schankanlage zu bringen, kann per Funk der Auftrag zu einem Bondrucker an der Theke übermittelt werden. Dort wird die Bestellung sofort zubereitet. Währenddessen kann schon die nächste Bestellung aufgenommen werden. Eine mobile Kasse ist also sehr zeitsparend. Im 19. Jahrhundert entstanden in München die ersten Biergärten. Zu dieser Zeit hat man natürlich noch nicht daran gedacht, wie weit die Technisierung gehen und die uns heute bekannten Kassen, Registrierkassen, Netzwerkkassen und Kassensysteme nutzbar machen würde. In traditionellen Biergärten ist es möglich neben Getränken auch Speisen serviert zu bekommen. Aber in einem “richtigen” Biergarten verzehrt man sein eigenes mitgebrachtes Essen. Das ist in Gastronomiebetrieben mit Biergarten, also Bedienung im Außenbereich, undenkbar. Dort würde jeder Gastronom demjenigen die Tür weisen, der selbst etwas zu essen mitbringt. Wenn es sich um eine reine Kneipe mit ausschließlich Getränkeverzehr handelt, kann der Inhaber natürlich ausdrücklich erlauben, dass die Gäste eigene Snacks mitbringen. Das wäre doch mal eine tolle Idee, oder? Eine Kneipe macht Werbung für sich, indem darum gebeten wird: wer kommt bringt sich bitte eine Kleinigkeit zu essen mit. Dadurch kann man länger bleiben und verzehrt mehr Getränke. Das nennt sich dann Umsatzsteigerung, die sich mit Sicherheit in der Umsatzabrechnung am Ende eines Kneipentages bemerkbar macht. Da ist es dann auch sinnvoll, wenn der Wirt einer Kneipe nicht einfach nur das Geld in einer Schublade unter dem Tresen aufbewahrt und als Belege der gute alte Bierdeckel dient. Eine Kasse kann da schon erheblich von Vorteil sein, weil sie die Abrechnung erleichtert und übersichtlicher macht. Es muss für einen kleinen Betrieb nicht die große Anlage mit Netzwerkkasse sein. Aber ein Kassensystem, welches mit gastronomiebezogener Kassensoftware ausgestattet ist, halte ich schon für angebracht. Registrierkassen, wie man sie aus den 1980′er Jahren kennt, wird es in wenigen Jahren wahrscheinlich ohnehin nicht mehr geben. Kassenhersteller haben Kassensysteme auch dahin entwickelt, dass die zu nutzenden Endgeräte klein sind und platzsparend aufgestellt werden können. Auch die Kassensoftware für die Gastronomie kann noch für jeden Betrieb individuell gestaltet werden. Damit wäre auch eine Kneipe, mit und ohne Bedienung im Außenbereich bestens ausgerüstet. Selbst dann, wenn man sich mit der Kasse tatsächlich ausschließlich auf das Erfassen, Registrieren und Kassieren der Umsätze zufrieden gibt. Wer als Wirt neugierig ist, der probiert dann irgendwann vielleicht auch weiter Funktionen eines Kassensystems aus.
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